RefCam zeigt: Coskun erhebt Spuck-Vorwurf gegen Schleusener
Im Derby zwischen Fortuna Düsseldorf und dem MSV Duisburg (2:1) sorgte eine Szene kurz nach der Halbzeitpause für Aufregung. Wie Aufnahmen der RefCam von Schiedsrichter Patrick Schwengers zeigen, warf Duisburgs Can Coskun Fortuna-Stürmer Fabian Schleusener vor, ihn angespuckt zu haben. Konsequenzen hatte die Anschuldigung nicht.
Schleusener wies Vorwürfe zurück
Auslöser war ein Zweikampf an der Seitenlinie nach 50 Minuten, bei dem Coskun nach einem Rempler von Schleusener zu Boden ging und zunächst liegenblieb. Anschließend entwickelte sich eine Rudelbildung, in deren Mittelpunkt die beiden Spieler standen. Schiedsrichter Patrick Schwengers und sein Assistent Benedikt Kempkes hatten zunächst Mühe, die Situation zu beruhigen.
Die später veröffentlichten RefCam-Bilder des DFB zeigen, wie Coskun mehrfach mit erhobenem Zeigefinger auf den Unparteiischen einredet. "Ey, er spuckt mir ins Gesicht", rief der Duisburger dem Schiedsrichter-Gespann zu. Schleusener wies die Vorwürfe dagegen sofort zurück. "Ich mache nichts", sagte der Angreifer zunächst, später ergänzte er: "Ich spucke nicht." capturengo.org
Bilder geben keinen Aufschluss
Schwengers blieb trotz der hitzigen Atmosphäre ruhig. Während er Duisburgs Kapitän Rasim Bulic mit den Worten "Rasim, mach bitte ganz entspannt" beruhigte, sagte er zu Schleusener: "Lass dich nicht provozieren." Auf Coskuns Vorwürfe reagierte der Schiedsrichter ebenfalls gelassen: "Hör bitte auf. Wenn es so war, habe ich es nicht gesehen." Auch in den TV-Bildern sowie auf den veröffentlichten RefCam-Aufnahmen war eine Spuckaktion nicht eindeutig zu erkennen.
Entsprechend beließ es Schwengers bei einem Freistoß für den MSV wegen des ursprünglichen Fouls von Schleusener. Eine persönliche Strafe sprach der Unparteiische nicht aus. Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, forderte Schwengers die beiden Spieler auf: "Bitte tut mir den Gefallen und gebt euch die Hand, Männer. Wir haben nichts davon." Dem kamen Coskun und Schleusener schließlich nach, damit war die Situation geklärt.
Die Bilder der RefCam:
Diablo 4: Lord of Hatred is the game's final expansion as Blizzard focuses on "getting to Diablo 5"
With Diablo 5 on the horizon, Blizzard Entertainment doesn't have plans for any new Diablo 4 expansions.
Last night's BlizzCon 2026 Opening Ceremony brought rare good news for the permanently dark and dour world of Diablo. The fantasy series is officially getting an animated Netflix show, Diablo himself is finally coming to Diablo 4, and - surprise - Diablo 5 is set to come out sometime in 2029.
But with so much going on in the world of Sanctuary, don't expect any new expansions for Diablo 4. Speaking to PC Gamer, game director Brent Gibson explained the team are now "all focused on [Diablo 4] seasons and getting to Diablo 5."
"We feel like we told the Story of Hatred," Gibson continues. "We had a great conclusion with Lord of Hatred with what we have with Mephisto, and we are moving towards telling the Story of Terror."
While Blizzard doesn't have plans for a new Diablo 4 expansion in the foreseeable future, never say never. Diablo 2 got a new class and paid expansion after a 25-year break, after all - so long as people play Diablo 4, it'll receive some kind of support, according to Gibson.
Diablo 5's story is also set 100 years after Diablo 4, in a hellish world where "Sanctuary has fallen, and Diablo has won." In the meantime, Diablo 4 seasons will need to bridge the gap between the sort of horrifying world we're in now and the even more horrifying world we'll be entering in 2029.
The 100-year time jump "gives us a lot of room to kind of still ride the wave with all the fans on where the story can go as we make our way there," Gibson told PC Gamer. "So continuity is something that we're really excited about, but we don't necessarily have a perfect picture on exactly where that's going to go because we want to see how fans are reacting season to season."
Solheim Cup 2026: Die Stimmen zum zweiten Tag – „Das war einer der coolsten Momente“, „Ham-and-egg“ und die 8:8-Hängepartie


Nach einem irren zweiten Tag steht es 8:8 vor den Singles – Kupchos Mega-Putts, die Super-Swedes und viele Stimmen von Bernardus.
Henseleit: „Der Anstieg hat mir geholfen, ich habe einfach nur versucht, Kontakt zu machen“
Esther Henseleit und Leona Maguire gewannen ihr Foursomes-Match am Vormittag gegen Jennifer Kupcho/Rose Zhang mit 1 UP. Zu ihrem Chip von links am Grün sagte Henseleit im TV-Interview: „Ich hatte zum Glück etwas Anstieg, den ich nutzen konnte, um den Ball hineinspringen zu lassen. Ich habe eigentlich nur versucht, Kontakt zu machen und ihn da hochzubekommen. Ich hatte etwas Glück, und es war schön, den einfach mitzunehmen.“ Zur Atmosphäre ergänzte sie: „Die Zuschauer waren heute großartig. Sie haben uns wirklich geholfen, das Momentum auf den letzten neun Löchern zu drehen. Es war ein Kampf, aber ich glaube, wir haben es trotzdem genossen und das Beste daraus gemacht.“
Nordqvist: „Wir sind alle bereit für morgen“
Kapitänin Anna Nordqvist sah ihr Team am Ende des Tages bei 8:8 und damit auf Augenhöhe mit den USA. In der Pressekonferenz sagte sie: „Insgesamt war es ein Tag. Auch bei 4:4 haben wir sehr viel gutes Golf gesehen. Alle Mädchen haben bis zum Ende gekämpft, mehr kann ich wirklich nicht verlangen. Ich glaube, wir sind alle aufgeregt für morgen.“ Zur Aufstellung für die Singles, mit Charley Hull an Position eins und Celine Boutier ganz hinten, erklärte sie: „Celine Boutier, wir wissen, dass sie mit Druck umgehen kann. Sie ist Major-Champion. Das war ziemlich naheliegend, sie ans Ende zu setzen, denn wenn es morgen auf das letzte Match ankommt, wissen wir, dass sie das Zeug dazu hat.“ Zur Stimmung im Team fügte sie hinzu: „Ich glaube, unser größtes Momentum in dieser Woche waren die Zuschauermassen. Es war unglaublich, so viele Menschen zu sehen.“
Stanford: „Das hat die Stimmung komplett gedreht“
US-Kapitänin Angela Stanford ging nach dem furiosen Finish von Jennifer Kupcho und Lindy Duncan im TV-Interview aus sich heraus. Zu den beiden Putts auf den letzten Löchern sagte sie: „Das war riesig. Das hat unsere Stimmung komplett gedreht. Ich dachte: Okay, wenn wir hier bei 7:9 rausgehen, haben wir immer noch eine Chance. Und dann dachte ich: Okay, 7,5 zu 8,5, das ist besser. Aber das – das hat alles verändert.“ Auf die Frage, ob sie so etwas schon einmal erlebt habe, antwortete sie: „Nein, nicht so hintereinander, niemals. Ja. Das ist schon etwas Besonderes.“ In der Pressekonferenz zog sie Parallelen zu einem historischen Comeback: „Jetzt bekommen wir 2015er-Vibes aus Deutschland. Genau so hat sich das damals am Sonntag angefühlt. Als ob sie plötzlich glauben, dass sie es schaffen können.“
Kupcho: „Ich habe kaum gelesen, ich dachte nur: hinstellen und drauf“
Jennifer Kupcho und Lindy Duncan gewannen ihr Fourball-Match gegen Carlota Ciganda/Celine Boutier mit 1 UP – dank spektakulärer Putts auf den letzten beiden Löchern. Zum Putt auf Loch 17 sagte Kupcho im TV-Interview: „Ich weiß nicht, ehrlich gesagt, ich bin einfach zum Grün gelaufen und dachte: Okay, in den Übungsrunden stelle ich mich einfach hin und haue drauf. Ich habe es eigentlich kaum gelesen. Ich dachte: Wir geben ihm einfach eine Chance, sorgen dafür, dass er hinkommt – aber was soll's, er ist reingegangen. Das war verrückt.“ In der Pressekonferenz beschrieb sie das Gefühl danach so: „Ehrlich gesagt, hatte ich null Erwartungen. Ich habe ihn kaum gelesen. Ich bin einfach zum Grün gegangen und dachte: Weißt du was, ich schlage solche langen Putts in Übungsrunden ständig.“ Ihre Partnerin Lindy Duncan war ebenso überwältigt: „Sie war unglaublich. Absolut unglaublich, diese Putts, die sie gemacht hat. Oh mein Gott, die 17 werde ich nie vergessen.“
Stark/Grant: „Wir müssen uns nicht bemuttern“
Die „Super Swedes“ Maja Stark und Linn Grant gewannen sowohl ihr Foursomes-Match gegen Allisen Corpuz/Nelly Korda (3&2) als auch ihr Fourball-Match gegen Megan Khang/Lauren Coughlin (2&1). Zum zweiten Sieg sagte Stark im TV-Interview: „Es ist so schön, besonders wenn man über einem Putt steht und weiß – ich habe das letzte Loch vermasselt und jetzt brauche ich den hier, um das Match zu gewinnen –, und dann macht man es tatsächlich. Das ist das beste Gefühl überhaupt.“ Grant ergänzte zur gemeinsamen Chemie: „Es ist riesig. Einfach zu wissen, dass Maja nicht durchdreht, und sie weiß, dass ich nicht durchdrehe. Das erlaubt einem, sich viel mehr auf sich selbst zu konzentrieren, und man muss sich nicht gegenseitig bemuttern.“ Zum Spielverlauf sagte Stark: „Ich glaube, wir waren heute so schnell gerechnet um die 10 unter Par.“
Hull/Woad: „Wir konnten uns einfach keinen Putt kaufen“
Charley Hull und Lottie Woad verloren am Morgen gegen Alison Lee/Lauren Coughlin deutlich mit 6&5 und mussten sich auch am Nachmittag Yealimi Noh/Andrea Lee mit 1 UP geschlagen geben. In den Quick Quotes sagte Hull: „Ja, es war ziemlich frustrierend. Ich dachte – ehrlich gesagt, konnten wir uns einfach keinen Putt kaufen.“ Woad ergänzte: „Wir haben einfach keine Putts gemacht.“ Zur Frage, ob sie mehr als einen halben Punkt verdient hätten, war Hull deutlich: „Ja, definitiv. Ich finde, wir haben eigentlich ziemlich solide gespielt, oder?“ Woad relativierte den Ausgang mit Blick aufs Teamergebnis: „Es ist egal, wer die Punkte gewinnt. Ich würde meine Matches liebend gerne verlieren, wenn wir gewinnen. Also, ja, wir sind in einer guten Position.“
Zhang/Kim: „Ich wollte nicht punktlos bleiben“
Rose Zhang und Auston Kim gewannen am Nachmittag gegen Nastasia Nadaud/Leona Maguire mit 3&2 und holten damit ihren ersten Punkt des Turniers. In den Quick Quotes sagte Zhang: „Ich war extrem entschlossen. Ich wollte nicht punktlos bleiben, zumindest nicht bei diesem Solheim Cup.“ Kim, die ihren allerersten Solheim-Cup-Punkt feierte, sagte im TV-Interview: „Es fühlt sich großartig an. Und ich bin wirklich dankbar, dass ich ihn heute mit Rose teilen durfte.“ Über den Sieg gegen die als kämpferisch bekannte Maguire meinte Kim: „Ich habe heute viel von ihr gelernt, und ich habe große Achtung vor ihr als Spielerin und als Konkurrentin.“
Kurz notiert
Angela Stanford bestätigte, dass Angel Yin am Samstag pausierte, weil sie Yealimi Noh unbedingt mit Andrea Lee zusammenspielen lassen wollte. Lauren Coughlin, die laut Stanford alle fünf Sessions spielen soll, sagte in den Quick Quotes: „Es ist eine Ehre, dass Angela mir zutraut, alle fünf zu spielen.“ Auston Kim brachte die Teamphilosophie in den Quick Quotes auf den Punkt: „Man muss ein Goldfisch sein, richtig, ich kann mein Team nicht enttäuschen, indem ich mich auf individuelle Probleme fokussiere.“ Nordqvist verriet in der Pressekonferenz, dass die an diesem Nachmittag geschonten Spielerinnen Nanna, Julia, Esther und Mimi auf den Tribünen für Stimmung sorgten: „Sie waren oben auf den Rängen, sie haben, keine Ahnung, Sonnenblumen oder Tulpen verteilt.“ Mit 8:8 nach 16 von 28 Punkten geht es am Sonntag in die entscheidenden Einzel – Europa braucht 14,5 Punkte, den Titelverteidigerinnen aus den USA reichen 14.
Alle Szenen, Bilder und Loch-für-Loch-Stände: Liveticker, Livescoring, Solheim-Cup-Seite.
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